Bier, laute Musik und eine Einführung in die Physiologie der Wahrnehmung

Welcher Begriff passt nicht zu den den anderen? Irgendwas stimmt da nicht ganz! Übrigens ist es unverantwortlich, in welcher Weise ich durch Banalitäten wie das Studium daran gehindert werde, mir meine Leber zu verderben.

Wie würde ich das ausdrücken, wenn ich nicht so genial formulieren würde, wie ich es nun einmal tue und meine Eltern mir während der Pubertät das Ausgehen verböten? Wahrscheinlich ungefähr so: „Ihr könnt mir gaaaar nix befehlen! DAS IST MEIN LEBER!“

Cheers.

You’re the best friend I’ve ever had // Paolo Nutini

Heart Full Of Melodies #3.

Bunt und melancholisch. Paolo Nutini, eigentlich eine Frohnatur, zeigt, dass er auch anders kann. Eine wirklich prägnante Stimme und die richtige Dosis Betrunkenheit für seine Version eines schottischen Volkslieds – Herbstmusik.

Let me tell you that i love you
And that I think about you all the time
Caledonia you’re calling me
And now I’m going home

Wie man White Russian trinkt

Cocktailbars sind echte Minenfelder. Da dachte ich, relativ gefahrlos einen White Russian bestellen zu können und wurde umgehend eines besseren belehrt.

Meiner Meinung nach wird ein White Russian in einem Whiskeyglas oder etwas ähnlichem serviert. Ein leckeres, die eigene Heterosexualität untermauerendes Gesöff. Was ich bekam, war ein ungewolltes, öffentliches Outing.

Aber hey, irgendwann musste es ja mal rauskommen.

Eine schwere Entscheidung

Bierflaschen mit Drehverschluss. So praktisch. So unmännlich. Wieso kann ich mich nur nicht entscheiden, ob ich das gut finde? Während der Lebenskünstler in mir den klugen Erfinder lobpreisen möchte, bedroht der vor Potenz strotzdende Homophobiker eben jenen mit einem Baseballschläger.

Kann man Bierflaschen mit Drehverschlüssen also gutheißen? Noch streiten sich die Gelehrten und obwohl während der Diskussion die geleerten immer zahlreicher werden, kann keine der noch zahlreicheren Stimmen in meinem Kopf die Oberhand gewinnen.

Eine schwere Entscheidung.