On ne vole bien qu’avec le coeur

Wirrwarrwelt

Ein bisschen ist es, als wäre ich noch in der Wohnung, und das, obwohl die Luft ganz anders schmeckt. Obwohl die Sonne zwischen den Bäumen hervorsticht. Obwohl der Weg unter meinen Füßen eine Straße ist.

Irgendwie fühlt sich die Schwerkraft an, als wäre sie aus Kaugummi. Nicht klebrig, sondern rosa wie der lasziv von einer Blondine gekaute amerikanische bubblegum. Die Schritte, die ich mache, sind eigentümlich nah am Boden.

Ich laufe über den Parkplatz und merke, wie die Luft um mich herum schwingt. Alles ist lebendig. Nicht nur die Bäume beugen sich stirnrunzelnd hinter meinem Rücken, über meinen Schultern. Sonorig salbadern die Autos. Insekten brummen lautlos.

Voller Resonanz schwingt das Kopfsteinpflaster.

Ich höre und weiß, dass es keine Musik ist. Aber in der Abendsonne und im Ziehen meiner Finger spüre ich die Melodie.