Ratingagenturen drohen mit Herabstufung deiner Mudder

Schreckensmeldungen aus Amerika (und deine Mudder, wenn sie in einen Pool springt) schlagen hohe Wellen: Die Ratingagentur Momma & Fat beurteilt die Zukunft für deine Mudder pessimistisch. Durch eine schlechte Haushaltsführung habe sich eine große Altlast angesammelt, die abzuarbeiten Jahrhunderte in Anspruch nehmen dürfte – so ein leitender Angestellter der Agentur. In Folge dieser Einschätzung könnte deine Mudder sogar noch weiter herabgestuft werden – ein Vorgang, den Experten bis vor kurzem noch für unmöglich gehalten hätten.

Die Politik reagierte überwiegend besonnen auf die drohende Herabstufung. Ein Regierungssprecher aus dem Kanzleramt kommentierte vorsichtig: „Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass die fetten Jahre vorbei sind. Die Entwicklung ist nun in vollem Gange und jetzt passiert, was schon seit Ewigkeiten notwendig gewesen wäre: Deine Mudder kriegt ihr Fett weg.“

Ex-Famillienminsterin und Übermudder von der Leyen unterstrich diese Aussage: „Da kann deine Mudder sich drehen und wenden, wie sie will. Letztlich kann sie nicht aus ihrer Haut, auch wenn ihr das jeder nur wünschen würde.“

Die Zukunft deiner Mudder ist nun in großem Maße abhängig von den Beurteilungen der verschiedenen Ratingagenturen. Einen großen Einfluss dürfte weiterhin haben, ob deine Mudder stabil bleibt. Derartige beruhigende Impulse könnten dafür sorgen, dass es am Ende nicht ganz so dick kommt.

Advertisements

Wie man White Russian trinkt

Cocktailbars sind echte Minenfelder. Da dachte ich, relativ gefahrlos einen White Russian bestellen zu können und wurde umgehend eines besseren belehrt.

Meiner Meinung nach wird ein White Russian in einem Whiskeyglas oder etwas ähnlichem serviert. Ein leckeres, die eigene Heterosexualität untermauerendes Gesöff. Was ich bekam, war ein ungewolltes, öffentliches Outing.

Aber hey, irgendwann musste es ja mal rauskommen.

Was für Schuhe trägt Stephen Hawking?

In gewisser Weise ist das Universum unergründlich. Zwar häufen Physiker und Astrologen immer mehr interessante Fakten über die Entstehung und Entwicklung des Weltalls an, entwickeln String-Theorien und decken Gesetzmäßigkeiten unseres Lebens auf. Aber in viele Bereiche konnte bis jetzt trotzdem niemand vordringen.

Manche Mysterien liegen zu tief begraben, sind zu undurchschaubar, als dass jemals eine Menschenseele ihre wahre Natur begreifen könnte. Zum Beispiel weiße Schuhe. Ich meine: wtf? Was ist denn bitte der Sinn von Schuhen, die nach dem ersten Mal Tragen scheiße aussehen? Das soll mir Stephen Hawking mal erklären.

Keine Post an Sonntagen

Was für ein Anfängerfehler.

Auch in der vorlesungsfreien Zeit kann es gute Gründe geben, an einem Sonntagmorgen früh aufzustehen. Wenn zum Beispiel der Backofen völlig ungefragt ein funkensprühendes Feuerwerk absondert und im Begriff ist, die Wohnung in eine Disco zu verwandeln, dann kann das durchaus ein Grund sein, sich auch mal schon um 9 Uhr aus dem Bett zu quälen.

Oder wenn eine Sintflut mit Windstärke 13 durch die vorsorglich (zur Belüftung) offen gelassenen Fenster das Wohnzimmer entert, dann könnte man es durchaus in Erwägung ziehen, die Fenster zu schließen, bevor der Toaster anfängt zu schwimmen.

Was unter absolut keiner Bedingung auch nur der geringste Anlass sein kann, überhaupt einen Finger zu rühren, ist, wenn die Türklingel geht. Denn die Optionen, wer da draußen sein könnte, lauten wie folgt:

– Prospektverteiler

– Sonntagszeitschriftverteiler

– Sonntagszeitschriftverteiler

– Sonntagszeitschriftverteiler

Und ein lang erwartetes Paket wird von solchen Menschen nicht zugestellt. Nicht Sonntags.

Polizisten misshandeln Partygäste

Lloret de Mar. Bekannt ist die Stadt als eine der florierenden Partystädte an der Ostküste Spaniens, doch kürzlich machte sie nicht zum ersten Mal auf ganz andere Weise von sich reden. Hier verprügelten rauflustige Polizisten mehrere Touristen, fast bis zur Besinnungslosigkeit. Wie in den meisten bisherigen Fällen kamen dabei nicht nur Fäuste zum Einsatz, vor allem Schlagstöcke und Gummigeschosse wurden gezielt und brutal gegen die Gäste der Stadt eingesetzt! Als Gründe für die ausufernden Gewaltorgien der Beamten gaben Sprecher der Stadt an, die Touristen seien stark alkoholisiert und ihrerseits gewalttätig gewesen.

Was für eine verrückte Stellungnahme! Da will man mal sich mal in Ruhe die Kante geben und ein paar Einheimische vermöbeln und – zack – kriegt man von den Uniformierten auf die Fresse. Das ist doch nicht richtig.

Ich meine: Wo soll man denn jetzt noch die Sau richtig rauslassen können? Da fährt man schon extra bis ins Ausland um sich hemmungslos zu besaufen und darf immer noch nicht pöbelnd und randalierend durch die Innenstädte tingeln?

Da läuft irgendetwas gewaltig schief, und dieses irgendetwas hat mittlerweile schon internationale Ausmaße angenommen: Nicht nur, dass jetzt in Lloret de Mar die Discobetreiber stärker kontrolliert werden sollen, auch in Holland soll – und das steht schon länger fest – der Drogentourismus unterberbunden werden. Demnächst darf man nicht mal mehr am Ballermann jedem eine Ballern, der einen verballert anguckt.

Und was bleibt als Alternative?

I don’t shit where I eat. So viel steht mal fest.

Aber wem soll ich dann unter den Tisch kotzen? Wohin soll uns das führen? Sollen wir demnächst bis nach Afrika fliegen müssen, nur um mal ordentlich jemandem zu vermöbeln, der in der Machthierarchie unter uns steht? Mal ernsthaft, wer will denn so weit fliegen, nur um seine Partyleichen zu vergraben? Das wäre auch der Umwelt gegenüber mehr als rücksichtslos. Und von der Flugsteuer wollen wir gar nicht erst reden…

Es ist erschütternd, mit welcher Überzeugung der Bürgermeister von Lloret de Mar die Auffassung vertritt, man müsse uns am exzessiven Feiern hindern. Wie kommt der überhaupt zu so einer Aussage? Glaubt der, das wäre seine Stadt? Ich glaube, man muss diesen Bürokraten einfach mal zeigen, wie richtig gefeiert wird. Das wäre mal ’ne Party.

Where is my mind?

Kaum habe ich mal wieder Zugang zum Privatfernsehen, schon darf ich Zeuge eines Stunts werden, bei dem Galileo – das Intellektuellen-Magazin – zeigt, wie stark Panzerband hält, indem die Verantwortlichen zunächst ein Auto auseinandersägen und anschließend mit besagtem Kleber wieder zusammenbasteln lassen.

Ich habe wirklich mehrere angestrengte Minuten mit der Frage verbracht, was eigentlich der Sinn dieses Beitrags war. Ein Hoch auf das Privatfernsehen!