Eigentlich wollte ich ja das Handtuch schmeißen…

… aber verdammt, mein Blog ist gut! Es ist schwer, so ein Projekt wirklich einzumotten, wenn es einem beim nochmaligen Lesen so viel Spaß macht.

Ich gebe ganz freiheraus zu, dass das nicht immer zutrifft. Meine Sympathie für auch unterirdischste Kalauer teilt nicht jeder und nicht immer ist (zum Beispiel für mich) nachvollziehbar, was zum Henker ich eigentlich sagen will.

Aber hey. Ich denk nochmal drüber nach.

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Freie Apokalypse

Endlich wieder Land gewonnen – und das sage ich mit den Worten Dendemanns. Freiheit – in den Worten Westernhagens. In den letzten Wochen, beziehungsweise, eigentlich sogar in den letzten Monaten befand ich mich fest in den Klauen des Uni-Betriebs. Ganz im Sinne bereits erläuteter Torturen und Tutorien erfreute ich mich anspruchsvoller geisteswissenschaftlicher Tätigkeiten. Die Tatsache, dass ich mir für das bloße Bestehen einer Klausur ca. 40 Seiten Text ins Gehirn prügelte (wovon mittlerweile 37 wieder vergessen sein dürften) finde ich einfach amazing.

Nun, ich schätze, das hat man eben davon, wenn man die frühere vorlesungsfreie Zeit damit verbracht hat, mit seinem Luxusjet die karibischen Inseln nach romantischen Angelplätzen abzusuchen. War wohl nicht gut für den Zeitplan, drei Wochen lang Peek-a-boo mit Gaddafi zu spielen. Tja, später ist man immer schlauer.

Aber jetzt bin ich wieder da. Die Blogakolypse geht weiter.

Gehäutet

Da haben wir nämlich den Salat. Da sitze ich um 3:13h vor dem Laptop, anstatt mich wohlig in eine Decke zu kuscheln, da ich es mir in den Kopf gesetzt habe, meinem Blog einen etwas einfacheren und professionelleren Anstrich zu verleihen.

Die Mission ist so halb gelungen, allerdings auf Kosten der Farbigkeit. Trotzdem, ein Schritt nach vorne. Demnächst wird hier vermutlich noch ein bisschen mehr gebastelt, aber erst nach einer anständigen Dosis Schlaf.

Oh, Matratze, where art thou?

Kategorisch #3

Nachdem ich hier stillschweigend schon eine musische Kategorie eingeführt habe, kann ich doch jetzt nicht guten Gewissens weiterhin meine zahlreichen treuen Leser übergehen. Nein, es muss etwas gesagt werden, und zwar: Es ist an der Zeit, auch andere Menschen zu Wort kommen zu lassen.

Natürlich vermindert dies die Frequenz meiner eigenen wohldurchdachten- und artikulierten Weisheiten, andererseits bin ich ja nun nicht der einzige Mensch, der sinnvolle Dinge sagen kann. Sheldon Cooper gibt es auch noch.

Lest also in Zukunft mehr in der Kategorie Zitierend!

Kategorisch

Irgendwo habe ich mal gelesen, was ein guter Blog ist. Da ich natürlich über sämtliche Verbesserungsvorschläge in Bezug auf Textgestaltung, Lesbarkeit und Inhalte erhaben bin, blieben mir nicht mehr viele Punkte übrig, in denen ich noch nachbessern könnte.

Schließlich stieß ich auf einen Punkt, der so existenziell zu sein scheint, dass er sogar ein gut durchdachtes 13-Punkte-Schema sprengt:

Und die wichtigste aller Regeln (die ist so wichtig, dass ich sie mit Edding auf meinen Screen geschrieben habe) – sozusagen die Regel aller Mütter die Mutter alle Regeln: Bloggen ist Arbeit. Natürlich macht es die meiste Zeit Spaß, aber gerade die Phasen, in denen es eher nervt, entscheiden über den langfristigen Erfolg eines Blogs. Wer nicht diszipliniert und konzentriert arbeiten kann, braucht gar nicht erst anzufangen.

Na, das ist doch mal ein Punkt! Daraus kann ich doch ganz klar folgendes Ziehen: Bloggen ist kein Spaß, Bloggen ist Arbeit! Haaarrrrte Arbeit!

Mir macht es eins deutlich: ich kann nicht immer nur Bloggen, worüber ich will. Ich muss einen Beitrag leisten. Irgendetwas gemeinnütziges. Da mir niemand ein Ehrenamt übergeben würde und ich für die Zeugen Jehovas aus sittlichen Gründen nicht in Frage komme, muss ich mir eine andere Aufgabe suchen.

Und letztendlich kann ich verkünden, eine solche gefunden zu haben. Stolz darf ich mitteilen, die Kategorie „Bombadierend“ aus der Taufe gehoben zu haben.

Lest in naher Zukunft mehr darüber und darin.