Manegenkönig

Ich spiele vor leeren Rängen Verdrängen
dreh Einräder-Runden auf runden Traumfängern
fahr Kreise, umkreise und wandel in Gängen
Ich schlage mich selbst immer wieder um Längen

Ich bewerf mich mit Messern und scharfen Gedanken
gedenk mir mit stumpfen Worten zu danken
Werd wanken und schwanken und bleib hinter Schranken
die sich wie ein Schlangenmensch um mich herum ranken

Ich stecke den Kopf zwischen Löwenzähne
Erwähne mit seinem Gebrüll neue Pläne
Ich zähme mich selber und säg mich in Späne
Zermalm meine Knochen, zerfalle und gähne

Ich bin der Manegenkönig und tanze für mich
im Scheinwerferschatten und ohne Gesicht